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3 Kommentare - Kommentieren Sie! Tags: Berufswahl, Imagekampagne. Rubrik(en): Kreative Werbeideen, Videos für Gründer & Unternehmer
In meinem jüngsten Buch habe ich es schon vor einem halben Jahr geschrieben, jetzt stellt es die Branche mit einer großangelegten Imagakampagne selbst unter Beweis: Handwerk ist eine Wirtschaftsmacht und ein Zukunftstrend – fragt sich nur, ob die Werbung das Image wirklich hebt.
Als ich vor wenigen Monaten in meinem Buch “30 Chancen für Existenzgründer – Geschäftsfelder mit Zukunft.” auch über das Handwerk als Gründerchance schrieb, ahnte ich noch nicht, dass die Branche dies 2010 selbst demonstrieren würde – mit einer großen Werbekampagne. Eine Serie dazu!
Das Handwerk gehört zu den Branchen mit optimalen Zukunftsaussichten. Mit 4,8 Millionen Beschäftigten und rund 500 Milliarden Euro Umsatz ist das Handwerk pro Jahr eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Und es eine der Branchen in Deutschland, in der auch in der angespannten Konjunkturlage Arbeitsplätze entstehen. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, die auf aktuellen wirtschaftlichen Trends basieren – etwas, ich im Verlaufe dieser Serie noch ausführlicher erläutern werde.
Doch leider plagen das Handwerk auch Nachwuchssorgen – sicherlich ein Grund dafür, warum die Chancen im Handwerk so gut sind. Denn Handwerk hat eben kein hippes, schickes Image und daher wollen auch die wenigsten Jugendlichen einen solchen Beruf ergreifen. Eine Forsa-Umfrage ergab, dass die Bedeutung des Handwerks in der Gesellschaft, besonders unter Jugendlichen, unterschätzt wird.
Aus diesem Grund hat der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT), der Dachverband der 53 Handwerkskammern, eine auf fünf(!) Jahr angelegte Kampagne ins Leben gerufen, die demonstrieren soll, wie unser Leben ohne das Handwerk ausssieht.
Ziel der Kommunikationsoffensive ist es, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks zu verdeutlichen und Jugendliche für eine Ausbildung dort zu begeistern. Der Claim „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ soll Größe, Innovationskraft, Vielfalt und Lebensnähe des Handwerks demonstrieren und der Branche ein moderneres Image verleihen. Die Macher wollen vor allem Jugendliche begeistern, damit sie sich für eines der 151 Ausbildungsberufe des Handwerks entscheiden.
Der Auftakt-TV-Spot, der seit letztem Wochenende immer mal wieder ausgestrahlt wird (siehe oben – Sie haben ihn wahrscheinlich bestimmt schon gesehen) ist wirklich gut und außergewöhnlich.
Bundesweite Plakat- und Anzeigenschaltungen und ein Webauftritt auf www.handwerk.de flankieren die Ausstrahlung des TV-Spots und alle Handwerksbetriebe Deutschlands sind als Botschafter der Kampagne mit Werbemitteln ausgestattet.
Es bleibt nur die Frage, ob eine derartig teuer (Budget: 10 Millionen Euro) inszenierte Kampagne ihr Ziel erreicht. Und auch das möchte ich in dieser Artikelserie klären.
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Die FAZ schreibt: "Die Autorin gibt gut umsetzbare Tipps, wie man mit weniger Aufwand ans Ziel kommt... und seinen schärfsten Kritiker zum Schweigen bringt." Weitere Stimmen in ZEIT, SZ, Brigitte.
Übersetzt in mehrere Sprachen, Top10 der Wirtschaftmagazine Impulse & Wirtschaftsblatt.
Technische Neuerungen und gesellschaftliche Umwälzungen stellen auch Unternehmen vor neue Herausforderungen. Diplom-Informatiker und IT-Consultant Lukas Pustina gibt im Interview Tipps für effizentere Arbeitsorganisation, die optimale IT-Lösung für Unternehmen und die Sicherheit von Online-Backups. Lukas Pustina ist Diplom-Informatiker und promoviert zur…
Eine Linksammlung zum Thema ist im Nachhaltigkeitsblog zu finden. Gruß aus Unterkrumbach, herwig
http://nhblog.de/imagekampagne/
Aus Marketinggesichtspunkten ist zur Kampagne folgendes zu sagen:
Umsetzung:
Sehr auffallend, unterhaltsam und auch neue Bildwelten a b e r auch sehr, sehr lange bis dem Zuschauer eine Lösung geboten wird, könnte mir vorstellen, dass viele Zuschauer zwischenzeitlich wegzappen.
Konzeptionell:
1. Den potenziellen Kunden werden keine Lösungen geboten ganz im Gegenteil, der spot fördert eher die Meinung, die heutigen Handwerker machen mehr kaputt als ganz.
Hat “das Handwerk” eine Imagekampgne überhaupt nötig oder will man sich als attraktiven Arbeitgeber positionieren?
Danke für die Infos und Meinungen! Die Linkliste werde ich mir anschauen.
Der Eindruck, dass das Handwerk mehr kaputt machte als ganz, entstand bei mir nicht. Allerdings fand ich das mit der späten Lösung auch.
Ja, es geht wohl darum, dass sich das Handwerk als “hipper” Arbeitgeber präsentiert, um gezielt junge Leute anzusprechen. Wobei ich mich eben fragte, ob es nicht gerade bei einer derart traditionsreichen Branche besser wäre mit den eignen Pfunden zu wuchern, z.B. den verhältnismäßig sicheren Arbeitsplätzen, statt auf “hipp” zu setzen.
Aber vielleicht sehen 16jährige das anders?