Im letzten Beitrag ging es um Souveränität und Unsicherheit. Dabei gilt: Menschen die unsicher wirken, wirken keineswegs unsympathisch. Zumal bei denen, die selbst genug dieser Signale zeigen. Zudem geht von unsicher wirkenden Menschen vermeintlich wenig Gefahr aus. Wer dagegen sehr sicher auftritt, strahlt eine gewisse Dominanz und Macht aus, die auch Angst machen kann.
Heute ein Buch, das mit seiner sehr guten Mischung aus aus Erfahrungswissen, analytischer Präzision und theoretischer Fundierung in einer Reihe steht mit Klassikern wie “Das Harvard-Konzept”. Mit einigen wesentlichen Unterschieden: Die Beispiele sind aktueller, der Aufbau ist besser strukturiert. Eine Empfehlung für alle, die professionell verhandeln wollen oder müssen.
Eine viel geforderte Eigenschaft für Führungspersönlichkeiten ist Authentizität. Viele denken zudem, selbst authentisch zu sein, solange sie sich nur nicht verändern. Ich sehe das anders: Da Authentizität so, wie sie von vielen definiert wird, wenig zielführend ist. Hingegen kann eine professionelle Authentizität den Erfolg beeinflussen.
Ich gratuerliere Ihnen für das Buch “Die 110% Lüge” – es ist äusserts lehrreich und hat mir in vielen Bereichen die Augen geöffnet. Ich schreibe eine Arbeit in der Arbeitssoziologie und gehe u.a. auch auf Perfektionismus ein. Ich habe bis jetzt nur wissenschaftliche Quelle mit dem Umgang mit Fehlern in Unternehmen gefunden, aber keine Studien zu der unproduktiven Arbeitsweise von Perfektionisten. In ihrem Buch erwähnen Sie, dass zahlreiche Arbeitspsychologen herausgefunden haben, dass perfektionistische Arbeitnehmer dem Unternehmen schaden. Welche Forscher haben auf diesem Gebiet Forschungen gemacht? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Die einen wollen sorgenfreies, möglichst bequemes Leben. Die anderen sind bereit, Entbehrungen auf sich zu nehmen und hart für den Erfolg zu arbeiten. Das zeigt sich zum Beispiel auch bei Freizeit-Interessen und Reisegewohnheiten. Doch ist es nicht viel befriedigender, wenn wir uns stats neuen Herausforderungen stellen und an ihnen wachsen statt bequem im alten Trott weiterzumachen? Weiterlesen →
Heute mal was Nachdenkliches und trotzdem zum Lachen: Wissenschaftskabarettist Vince Ebert begibt sich auf die Suche nach der Freiheit. Was genau ist der freie Wille? Wer hat die Freiheit erfunden? Wo liegen die Grenzen? Mit spannenden Erkenntnissen aus Philosophie und Naturwissenschaft. Mit grenzwertigen Experimenten, spektakulärer Pyrotechnik und Tipps für den Freiheitskämpfer in uns. Ein genialer Abriß von Robin Hood, Mel Gibson und die Titanic über die deutsche Lust an der Apokalypse bis hin zur Pressefreiheit und Wikileaks.
Ich persönlich kann Pessismismus nicht ausstehen. Das ständige Gerede darüber, dass das Glas nun halb leer statt halbvoll ist, behindert nach meiner Erfahrung auch die Produktivität: Denn wer von vorneherein sagt, dass etwas nur negativ ist, fängt oft erst gar nicht an damit. Eine sich selbst-erfüllende-Prophezeiung sozusagen.
Die negative Sichtweise, die vor Schaden bewahren soll, weil man ja schon auf alles vorbereitet sei (und das ist man nie!) führt dann sehr oft dazu, dass man es gleich ganz sein lässt – Motto: “Warum soll ich das eigentlich machen, bringt ja eh nix!” Und erst richtig schlimm wird es, wenn aus der Pessimismus Panik wird! Genau dazu habe ich bei imgriff.com einen ausführlichen Artikel verfasst!
Aber natürlich hat jedes Ding zwei Seiten und auch das optimistische Denken hat sozusagen eine dunkle Seite – dann nämlich, wenn Optimismus zwanghaft wird. Dadurch führt zu viel Optimismus sogar ganze Wirtschaftskrisen herbei – sagt zumindest die Journalistin Barbara Ehrenreich in dem obigen, gut zehnminütigen Video. Sehenswert!
Von der Schauspielerin Lilly Palmer ist überliefert, dass Sie, auf Ihr Face-Lifting angesprochen, sagte: “Ja, ist gut geworden, oder?” Und der Düsseldorfer Rechtsanwalt Udo Vetter plaudert ganz offen über seine Unterhosen-Tweets. Fazit: Was peinlich ist, bestimme ich. Oder? Weiterlesen →