Vor einiger Zeit haben wir hier im Blog den kreativen Lebenslauf von Hagan Blount diskutiert. Mein Fazit war damals: Interessant, kreativ – aber auch unübersichtlich. Weitere kreative Lebensläufe habe ich hier vorgestellt. Und mit visualize.me kann man diese sogar automatisch aus Linkedin generieren. Nun hat mich Marcus Tandler auf eine neue Form des kreativen Lebenslaufs aufmerksam gemacht: Mit Pinterest.
Der Berufseinstieg als Geisteswissenschaftler war auch für mich nicht einfach – und das, obwohl ich bereits vor dem Studium eine Ausbildung absolviert und auch Auslandserfahrung in Paris verbracht habe. Momentan mache ich Erfahrungen mit Zeitarbeit, die ich zur Zeit eher als Chance denn als Risiko wahrnehmen. Wie seht Ihr Zeitarbeit? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Sich motivierte Fachkräfte zu sichern wird immer schwieriger. Immer mehr Personaler nutzen daher in der Personalwerbung eine Methode, die sie sich von ihren Kollegen in der Marketingabteilung abgeschaut haben: Ein Claim muss her! Wirklich?
Vor einigen Tagen bekam ich die Pressemitteilung zu einer Studie, die die FH Düsseldorf zusammen mit dem Onlineportal JobTV24 durchgeführt hatte: Es ging um Wirkung von Videos beim Recruiting – ein spannendes und wichtiges Thema also, nur leider suggeriert die Art, wie die Studie präsentiert wird, etwas anderes: Nämlich, dass Videos besser zur Bewerberansprache geeignet seien als ander Recruiting-Instrumente. Das aber wurde offenbar gar nicht untersucht.
Stellenanzeigen und Jobangebote sind häufig schwammig und nichtssagend – irgendwie fühlt sich jeder davon angesprochen und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Denn das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gestattet es Personalern erst gar nicht, bei der Mitarbeiter-Suche bestimmte Gruppen oder Geschlechter auszuklammern – ob sie nun zu dem Job passen oder nicht. Ergebnis: Bewerber erfahren nie, warum sie eigentlich wirklich aussortiert wurden.
Bewerbungsprozesse werden immer undurchschaubarer: Wer Jobs zu vergeben hat, hält immer öfter den Mund und verschweigt, warum er wen für welche Jobs gewinnen will. Dafür gibt es einen Grund: das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – Ausdruck eines Trends zu verordneter Gleichbehandlung und hysterischem Anti-Diskriminierungswillen, der im Bewerbungsprozess absurde Blüten treibt.
Monika Garmisch ist 53 Jahre alt. Die Informatikerin hat eine zehnjährige Pause für die Kindererziehung eingelegt. Nun möchte sie wieder voll in den Beruf einsteigen. Sie hat also gleich zwei Schwierigkeiten zu überwinden: Über 50 zu sein und dann auch noch Wiedereinsteigerin. Und nun? Weiterlesen →
Alle reden von Social Media, Online-Bewerbungen und hippen, neuen Bewerbungsformen. Die meisten Unternehmen haben dabei aber die sogenannten High Potentials im Blick, die sie glauben entsprechen umwerben zu müssen. Bei den Auszubildenden zeigt sich hingegen, wie der Hase bei vielen Arbeitgebern wirklich noch läuft: Sie bleiben weiterhin bei alten Gewohnheiten und Papierbewerbungen. Das zeigt jetzt eine aktuelle Umfrage.
Viele sagen, dass die Unternehmen händeringend Fachkräfte suchen. „Der Markt hat sich gedreht“, sagen die Firmen. „Heutzutage muss man sich beim Bewerber bewerben“, sagen einige Personalchefs. „Ich kann mir meinen Arbeitgeber aussuchen“, sagen die Top-Leute. Diese Situation ist (noch) ungewohnt für die meisten Personalentscheider: Sie müssen heutzutage um Kandidaten werben. Das geht oft schief. Gründe dafür sind nicht selten die passive und verschlossene Haltung in den Personalabteilungen – der direkte und offene Dialog wird von vielen gerne vermieden.
Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende, 2012 steht vor der Tür – das bietet mal wieder Raum für allerlei Zukunftsprognosen. Wenn man meine bisherigen Artikel zum Thema Zukunftsorakel kennt, weiß man, was ich davon halte, Karriere-Trends für das kommende Jahr vorauszusagen. Nämlich nichts! Dennoch wird es immer wieder gerne gemacht – und auch gelesen.