Gestern haben wir Teil 1 mit den Ergebnissen der Crosspro-Research-Nutzer-Umfrage veröffentlicht. Bei der seit Oktober 2008 laufenden Studie beurteilen Stellensuchende Jobbörsen und Jobsuchmaschinen nach unterschiedlichen Kriterien. 16.511 Bewertungen wurden bislang abgegeben. Das interessante Ergebnis: Jobsuchmaschinen liegen ganz vorne, gefolgt von Spezial-Jobbörsen. Generalistische Portale erzielen insgesamt schlechtere Bewertungen.
Vor einiger Zeit haben wir hier im Blog den kreativen Lebenslauf von Hagan Blount diskutiert. Mein Fazit war damals: Interessant, kreativ – aber auch unübersichtlich. Weitere kreative Lebensläufe habe ich hier vorgestellt. Und mit visualize.me kann man diese sogar automatisch aus Linkedin generieren. Nun hat mich Marcus Tandler auf eine neue Form des kreativen Lebenslaufs aufmerksam gemacht: Mit Pinterest.
Seit Oktober 2008 läuft die Crosspro-Research-Nutzer-Umfrage, bei der Stellensuchende Jobbörsen und Jobsuchmaschinen nach unterschiedlichen Kriterien beurteilen. 16.511 Bewertungen wurden bislang abgegeben. Welche Jobbörsen und Suchmaschinen wurden am besten bewertet?
Der Berufseinstieg als Geisteswissenschaftler war auch für mich nicht einfach – und das, obwohl ich bereits vor dem Studium eine Ausbildung absolviert und auch Auslandserfahrung in Paris verbracht habe. Momentan mache ich Erfahrungen mit Zeitarbeit, die ich zur Zeit eher als Chance denn als Risiko wahrnehmen. Wie seht Ihr Zeitarbeit? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Jeder Bewerber stellt sich die Frage:„Warum sollte ich gerade für diese Firma arbeiten?“ Und wie fällt die Antwort der Personaler auf die Frage aus? – Mit einem „Äh …“, einem „Tja ..“ oder Floskeln wie „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, kann ein Arbeitgeber heutzutage jedenfalls nicht mehr punkten.
Sich motivierte Fachkräfte zu sichern wird immer schwieriger. Immer mehr Personaler nutzen daher in der Personalwerbung eine Methode, die sie sich von ihren Kollegen in der Marketingabteilung abgeschaut haben: Ein Claim muss her! Wirklich?
Gestern erhielt ich die Einladung, zum 9. Workshop zur Arbeitsmarktpolitik, der vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung veranstaltet wird, ein Paper einzureichen. Unter dem Motto “Fachkräftemangel – was ist dran?” wollen die beiden Institutionen im Oktober das Thema diskutieren.
In den letzten Wochen bestimmt ein politischer Streit die deutsche Parteienlandschaft, der sich gerade auch auf das Berufsleben von Frauen auswirken könnte. Es geht um die Frage „Soll das Betreuungsgeld kommen oder nicht?“ Gerade aus steuerpolitischer Sicht sehe ich das Betreuungsgeld sehr kritisch – eine Replik! Weiterlesen →
Vor einigen Tagen bekam ich die Pressemitteilung zu einer Studie, die die FH Düsseldorf zusammen mit dem Onlineportal JobTV24 durchgeführt hatte: Es ging um Wirkung von Videos beim Recruiting – ein spannendes und wichtiges Thema also, nur leider suggeriert die Art, wie die Studie präsentiert wird, etwas anderes: Nämlich, dass Videos besser zur Bewerberansprache geeignet seien als ander Recruiting-Instrumente. Das aber wurde offenbar gar nicht untersucht.
Die Bundesregierung will nun, erheblich verspätet, die Blue-Card Richtlinie der EU auch auf nationaler Ebene umsetzen. Diese Richtlinie legt die Bedingungen für die Einreise von hochqualifizierten Fachkräften aus Drittländern fest, die Deutschland angeblich dringend braucht. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung kritisiert hingegen, es gehe lediglich darum, Fachkräfte ins Land zu ziehen, die zu einem Verdienst weit unter dem bestehenden Lohnniveau arbeiten würden. Ein Zerrspiegel?