Der Name eines Unternehmens:

Es kommt immer drauf an, was man damit verbindet

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Von Simone Janson, 09. Juni 2007: Eben gucke ich auf meine von Google eingeblendeten Werbeanzeigen oben rechts auf der Site - und was sehe ich? www.ICHselbstAG.de Bitte Nochmal lesen: ichselbstag Aha. Erst beim zweiten Hinsehen wird mir klarer: Das ganze hat nichts mit IchAG zu tun, sondern mit Selbstfindung. Das ... Weiterlesen - Translate full text



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Eben gucke ich auf meine von Google eingeblendeten Werbeanzeigen oben rechts auf der Site – und was sehe ich? www.ICHselbstAG.de

Bitte Nochmal lesen: ichselbstag

Aha. Erst beim zweiten Hinsehen wird mir klarer: Das ganze hat nichts mit IchAG zu tun, sondern mit Selbstfindung. Das Angebot mag sicher sinnvoll sein oder auch nicht, darum geht es mir hier überhaupt nicht. Aber der Name weckt einfach zunächst ganz andere Konnotationen.

Sicherlich eine gute Idee, den Namen an etwas anzulehnen, das schon alle kennen. Aber musste es ausgerechnet das Unwort des Jahres 2002 sein? Dabei denken die Menschen doch weniger an Selbstfindung, sondern eher an Hartz IV, Arbeitslosigkeit, Schikanen der Arbeitsagentur und und und. Das weckt negative Emotionen. Die Idee, die hier beworben werden soll, verheißt dabei doch das genaue Gegenteil. Daher ein Beispiel dafür wie eine eigentlich gute Idee schlecht umgesetzt wurde – denn den Namen eines Produktes, das mit Selbstfindung und Wohlbefinden zu tun hat, sollten die Menschen doch eher mit etwas Positivem verbinden.

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Die FAZ schreibt: "Die Autorin gibt gut umsetzbare Tipps, wie man mit weniger Aufwand ans Ziel kommt... und seinen schärfsten Kritiker zum Schweigen bringt." Weitere Stimmen in ZEIT, SZ, Brigitte.
Übersetzt in mehrere Sprachen, Top10 der Wirtschaftmagazine Impulse & Wirtschaftsblatt.




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