Wichtig ist, dass Sie sich klar machen, dass die Bilder nur als Impuls dienen, damit Sie sich an den Namen erinnern. Wir müssen zunächst den Namen bewusst verstanden haben. Dafür sprechen Sie ihn am besten selbst einmal selbst aus: „Hallo Herr Kaczmarczyk, schön Sie kennen zu lernen.“
Den Namen erstmal verstehen
Das sorgt dafür, dass Sie den Namen aufgenommen haben. Und nützt aus zwei Gründen:
- Sie wissen den Namen nach dem ersten Gespräch noch und können dann die nötigen Schritte unternehmen, ihn sich dauerhaft zu merken.
- Ihr Gehirn nimmt den korrekten Namen auf. Verknüpft mit einem Bild, reicht dieses Bild aus, um Sie an den Namen zu erinnern, auch wenn die Ähnlichkeit gering ist.
Ihr Gedächtnis ist da also durchaus besser als Sie denken! Mein Tipp: Überlegen Sie sich zunächst, was für einen Namen Sie da vor sich haben. So gibt es eben doch sehr viel mehr Müllers und Webers, als Kaczmarcyks. Mein Tipp: Teilen Sie die Namen einer der folgenden Kategorien zu:
Namen durch Berufe merken
Die erste Kategorie sind Namen, die Berufe bezeichnen. Huber, Schmidt, Bäcker, König, Maier… Gerade die häufigsten Nachnamen gehören hierzu. Was ist das Bild? Die Tätigkeit! Sie können sich vorstellen, was ein Müller tut oder ein Bäcker. Das ist natürlich Ihr Bild für den Namen.
Konkrete Namen
Zweitens gibt es auch viele konkrete Namen. Stein, Schwarz, Groß. Hier ist das Bild auch sofort klar. Der Stein. Etwas Schwarzes. Eine übertrieben große Person.
Klangähnliche Namen
Interessanter sind dann schon Namen, die nur etwas Konkretes beinhalten. Seiffert, Biermann, Dorniek. Aber wie schon zuerst gelernt, ein Impuls reicht! Mit dem Bild Seife werden Sie daher automatsch auf den korrekten Namen Seiffert kommen.
Schwere und ausländische Namen
Und wenn das alles nicht passt? Dann handelt es sich oft um ausländische Namen. Wussten Sie, dass Kowalski vom polnischen Wort für Schmied abgeleitet ist, damit in etwa dem deutschen „Schmidt“ entspricht? Vermutlich nicht.
Daher müssen wir die Bilder anders finden. Hier ist der Trick: Mehrere Bilder wählen! Die ergänzen Sie zu einer kleinen Bildgeschichte. Ko-Wal-Ski. Stellen Sie sich Herrn Kowalski vor, wie er KO geht, weil er von einem Wal auf Ski überfahren wurde. Ziemlich verrückt? Na klar! Aber eben auch gerade deshalb absolut merk-würdig.
Bekannte Namen
Sonderfall: Da kenn ich schon wen…. Auch Menschen, die Sie schon kennen, sind „Bilder“. Egal ob Promis oder aus Ihrem Bekanntenkreis. Lernen Sie Herrn Luther kennen, denken Sie an Martin Luther. Ein Bild für den Namen wäre daher auch das Vortragen seiner Thesen. Dieser Weg klappt auch gut bei Nachnamen, die auch als Vornamen gebräuchlich sind.
Wenn Ihnen dies alles anfangs noch schwer fällt, ist das normal. Überwinden Sie sich und versuchen Sie es. Gehen Sie Ihr Adressbuch durch. Die Menschen kennen Sie schon, aber welche Bilder gäbe es für die Namen?
Zurück zum Anfang
Und was fällt Ihnen zu den oben genannten Namen ein?
Meine Idee:
Herr Kaczmarczyk. Bilder: „Katz“e und „Marzi“pan
Frau Nguyen. Bild: „N´guten“ Appetit wünschen
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