Existenzgründung:

So erstellen Sie ein Konzept und einen Businessplan


Von Simone Janson, 10. November 2009: Es gibt verschiedene Wege in die Selbstständigkeit: Neben der klassischen Existenzgründung, also dem Aufbau eines eigenen, neuen Unternehmens, besteht auch die Möglichkeit, ein bereits vorhandenes Unternehmen zu übernehmen oder sich an einem bestehenden Betrieb zu beteiligen. Außerdem kann man als Lizenz-Nehmer ("Franchising") für ... Weiterlesen - Translate full text



DIE NEUSTEN BEITRÄGE FINDEN SIE AUF DER STARTSITE






Es gibt verschiedene Wege in die Selbstständigkeit: Neben der klassischen Existenzgründung, also dem Aufbau eines eigenen, neuen Unternehmens, besteht auch die Möglichkeit, ein bereits vorhandenes Unternehmen zu übernehmen oder sich an einem bestehenden Betrieb zu beteiligen. Außerdem kann man als Lizenz-Nehmer (“Franchising”) für eine große Unternehmenskette tätig werden. Den passenden Weg in die Selbstständigkeit muss jeder für sich selbst herausfinden, doch eine Gemeinsamkeit bleibt: Alle Wege erfordern eine gründliche Planung, wenn das Unternehmen nicht scheitern soll.

Planung und Konzept

Grundlage Ihres Erfolges ist eine gute Geschäftsidee. Diese allein reicht aber nicht aus, deswegen sollten Sie rechtzeitig mit der Planung beginnen und einen detaillierten Businessplan erstellen. Zum einen benötigen Sie einen solches Gründungskonzept, wenn Sie eine staatliche Förderung (ICH-AG, Überbrückungsgeld) beantragen wollen. Und zum anderen beschäftigen Sie sich bei der Erstellung des Businessplans ausführlich mit Ihrer Geschäftsidee und können so Chancen und Risiken besser abschätzen.

Was gehört in den Businessplan?

  1. 1. Geschäftsidee
  2. 2. Persönliche Voraussetzungen
  3. 3. Markteinschätzung
  4. 4. Wettbewerbssituation
  5. 5. Produktions-/Dienstleistungsfaktoren
  6. 6. Standortwahl
  7. 7. Zukunftsaussichten
  8. 8. Weitere wichtige Aspekte (Rechtsformwahl, Genehmigungen, Flächen/Räume, Versicherungen)
  9. 9. Investitionsplan
  10. 10. Rentabilitätsvorschau
  11. 11. Liquiditätsplan
  12. 12. Referenzen

Chancen und Risiken

Es gibt viele Gründe für eine Existenzgründung. Aber die individuellen Chancen und Risiken müssen gegeneinander abgewogen werden, ansonsten droht das Unternehmen zu scheitern. Laut einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung scheitern die meisten Existenzgründer in den ersten drei bis fünf Jahren. Für die Pleite gibt es häufig verschiedene Ursachen:

  • Unzureichende Finanzierung (86 %)
  • Unbezahlte Kundenrechnungen (68 %)
  • Planungsmängel (49 %)
  • Qualifikationsmängel (49 %)
  • Überschätzung der Betriebsleitung (33 %)
  • Informationsdefizite (27 %)
  • Personalprobleme (4 %)
  • Einflüsse aus der Privatsphäre (2 %)

Ein Großteil der der genannten Gründe für das Scheitern von Existenzgründungen kann im Vorfeld durch richtige Planung und Information ausgeschaltet werden. Erfahrene Ansprechpartner können Ihnen bei der Planung Ihres Unternehmens helfen.

Ihnen gefällt diese Seite? Abonnieren Sie uns!








Das könnte Sie auch interessieren








Diskutieren Sie mit

Abonnieren ohne einen Kommentar abzugeben


Wenn Sie selbst kommentieren wollen

Mit weniger Perfektion mehr erreichen!

Kaufen Sie mein Buch per Klick auf das Bild oder lesen Sie mehr über Perfektionismus und zum Buch!

Die FAZ schreibt: "Die Autorin gibt gut umsetzbare Tipps, wie man mit weniger Aufwand ans Ziel kommt... und seinen schärfsten Kritiker zum Schweigen bringt." Weitere Stimmen in ZEIT, SZ, Brigitte.
Übersetzt in mehrere Sprachen, Top10 der Wirtschaftmagazine Impulse & Wirtschaftsblatt.


Werbung

Karriere bei Experteer.de XING - Powering Relationships


Interview mit Diplom-Informatiker und IT-Consultant Lukas Pustina:

“Unternehmen könnten bei Arbeitsorganisation und IT einiges besser machen!”


Lukas Pustina

Technische Neuerungen und gesellschaftliche Umwälzungen stellen auch Unternehmen vor neue Herausforderungen. Diplom-Informatiker und IT-Consultant Lukas Pustina gibt im Interview Tipps für effizentere Arbeitsorganisation, die optimale IT-Lösung für Unternehmen und die Sicherheit von Online-Backups. Lukas Pustina ist Diplom-Informatiker und promoviert zur…

Weiterlesen - Translate


Weitere Interviews

eike_1_09Dr. Monika Wulf-Mathies, Ex-Kanzlerberaterin, Politkerin, ehemaliges Mitglied der europäischen Kommission und frühere ÖTV-Vorsitzende, über Mut, Willenskraft, Karriere, Frauen und Geisteswissenschaftler
SchmiegelowAxel Schmiegelow, Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW und CEO von Sevenload, über Soziale Relevanz und die Messbarkeit von Social Media
eike_1_09Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel über Trends, die Macht von Google, Richard David Precht und den Sinn und Unsinn von Zukunftsforschung