Vorsicht Schubladendenken:

So verhindern Sie unnötige Verallgemeinerungen!

Keine Kommentare » - Kommentieren Sie! Tags: , , , . Rubrik(en): Arbeitsproben, Featured, Perfektionismus


Von Simone Janson, 11. Februar 2010: Schneller als man denkt, hat man Dinge kategorisiert oder Menschen in Schubladen gesteckt. Grund dafür: Unser Gehirn ist faul und will so ökonomisch wie möglich arbeiten. Doch dadurch kann alles unnötig schwerer werden. 10 Tipps, wie sie mit Übung übertriebenes Schubladendenken einschränken: Keine verallgemeinernden ... Weiterlesen - Translate full text



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  • Keine verallgemeinernden Vokabeln! Kommen in Ihrem Sprachschatz oft Worte wie „nie“ oder „immer“ vor? Vermeiden Sie solche Vokabeln in Denken und Reden – der erste Schritt zu einer differenzierteren Sichtweise
  • Jedes Ereignis einzeln betrachten: Nur weil die Kollegin Sie gestern und heute nicht gegrüßt hat, muss sie das nicht immer so machen. Vielleicht war sie einfach gestresst?
  • Erwartungen überprüfen: Erwarten Sie nicht schon förmlich, dass eine Sache so ausgeht? Überprüfen Sie, ob sie nicht schon Vorurteile haben.
  • Einstellung ändern: Manche Dinge können Sie nicht ändern. Mit einer positiven Einstellung zu der Sache wird aber vieles einfacher.
  • Nicht kategorisieren: Besonders beim Kennenlernen neuer Menschen stecken wir diese gerne in Schubladen. Schauen Sie genauer hin und überprüfen Sie ihre erste Einschätzung ggf. nochmals.
  • Problem in Einzelprobleme aufsplitten: Oft sieht man, weil man verallgemeinert, nur einen großen Problemberg. Lösen Sie Probleme in kleine Einzelprobleme auf, die Sie Schritt für Schritt lösen.
  • Zwischentöne wahrnehmen: Sie können eine Situation mit Extremen bewerten, etwa „absolut gelungen“ oder „eine absolute Katastrophe“. Wenn Sie aber auch die Zwischentöne wie „lustig“, „ok“ oder „nicht schlecht“ wahrnehmen, haben Sie ein viel breiteres Spektrum.
  • Überlisten Sie Ihr Gehirn: Ihr Gehirn will ökonomisch arbeiten und nimmt nur selektiv wahr. Überlisten sie es, indem Sie sich ganz bewusst auf Aspekte konzentrieren, die Ihnen vielleicht nicht sofort ins Auge springen.
  • Gewohnheiten Schritt für Schritt ändern: Natürlich wird es Ihnen nicht sofort gelingen, alte Gewohnheiten zu ändern. Geben Sie sich Zeit: Ändern Sie Schritt für Schritt Ihre Einstellung.
  • Schreiben Sie es auf: Bei allen Veränderungen, die Ihre Gewohnheiten betreffen, hilft es, diese aufzuschreiben, um sich über Ihre Einstellung und Fortschritte klar zu werden.

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Die FAZ schreibt: "Die Autorin gibt gut umsetzbare Tipps, wie man mit weniger Aufwand ans Ziel kommt... und seinen schärfsten Kritiker zum Schweigen bringt." Weitere Stimmen in ZEIT, SZ, Brigitte.
Übersetzt in mehrere Sprachen, Top10 der Wirtschaftmagazine Impulse & Wirtschaftsblatt.

→ Hier finden Sie alle Beiträge der Serie " Schubladendenken "



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